Fünf, vier, drei, zwei, eins, los”

Fünf, vier, drei, zwei, eins, los“

Dies war der Count­down für fünf­zehn Schü­le­rin­nen und Schü­ler des 6. und 7.Jahrgangs der Bee­ke­Schu­le. Denn am 13.11.2019 war es end­lich soweit und sie hat­ten die beson­de­re Chan­ce an einem Work­shop der Impro­vi­sa­ti­ons­thea­ter­grup­pe „Instant Impro“ teil­zu­neh­men. Am letz­ten Frei­tag hat­ten sich die­se fünf­zehn Schü­le­rin­nen und Schü­ler bereits die Auf­füh­rung von „Instant Impro“ in der Grund­schu­le Scheeß­el ange­se­hen. Zunächst noch mit gemisch­ten Gefüh­len, denn vie­le konn­ten sich unter Impro­vi­sa­ti­ons­thea­ter wenig vor­stel­len. Doch dies änder­te sich schnell und schon bald zähl­ten sie laut­stark den Count­down mit „Fünf, vier, drei, zwei, eins, los“, mit dem jede neue Sze­ne gestar­tet wur­de. “So etwas Tol­les habe noch nie gese­hen!“, war eine der Schü­ler­kom­men­ta­re nach der Vor­stel­lung.

Dem­entspre­chend hoch war die Vor­freu­de bei den Schü­lern, nun im Rah­men eines Work­shops selbst aktiv wer­den zu kön­nen und das Impro­vi­sie­ren zu erpro­ben. Sie wur­den nicht ent­täuscht und die Erwar­tun­gen eher noch über­trof­fen!

Alex­an­dra Göd­dert und Yana Geb­hardt, zwei der Schau­spie­le­rin­nen, die die­sen Work­shop mit den Kin­dern durch­führ­ten, schaff­ten es von der ers­ten bis zur letz­ten Minu­te, jeden der Schü­ler auf eine fan­tas­ti­sche Rei­se des Impro­vi­sie­rens mit­zu­neh­men. Von ers­ten „Zipp-Zapp-Übun­gen“, ging es wei­ter zu einer sich spon­tan ent­wi­ckeln­den Geschich­ten über den Beruf des Toi­let­ten­tief­tau­chers, gefolgt von wun­der­ba­ren Sze­nen wie etwa der Oma, die sich bei der Ach­ter­bahn­fahrt in die Hose mach­te.

Als Höhe­punkt folg­te die Tech­nik des „Ein­frie­rens“, bei wel­cher urko­mi­sche Situa­tio­nen ent­stan­den und die Schü­ler letz­te Hem­mun­gen ableg­ten.

Auch wenn der Spaß natür­lich im Vor­der­grund stand, war es beein­dru­ckend zu sehen, wie schein­bar ganz neben­bei die Grup­pe immer mehr zusam­men­wuchs, die Schü­ler immer bes­ser auf­ein­an­der ein­gin­gen und das Selbst­be­wusst­sein bei jedem ein­zel­nen nach und nach wuchs.

Am Ende lässt sich nur eines fest­hal­ten: Das war ein tol­ler Tag für alle Betei­lig­ten. Wir hof­fen auf ein Wie­der­se­hen im nächs­ten Jahr!

 

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